Mittwoch, 11. April 2012

Wie ein Kalenderfoto entsteht


Nachdem die drei verschiedenen Kalender 'Teddy & Co 2012'
aus dem
Kawohl Verlag anscheinend schon viel Freude bereitet
haben und nun noch weitere 8 Monate Bärenliebhaber durchs
Jahr begleiten werden, arbeitet der Verlag bereits an der Aus-
gabe für 2013 von 'Teddy & Co'. Die Fotos aus unserem Bären-
Blog wurden vom Kawohl-Verlag schon ausgewählt. Und nun
hieß
es für uns über Ostern die Feindaten für die neuen Kalender-
bilder zusammenzustellen. Doch dabei mussten wir feststellen,
dass uns inzwischen ein gemeiner Datenfresser - altersschwache
Festplatte genannt - einige Blogbilder geraubt hatte. Jetzt musste
also schnell ein bestimmtes Foto
aus diesem Post nachgestellt
werden. Das gestaltete sich nur
schwierig, da die Schaumketten,
die die Bärenmädchen damals im Katzenfenster dekoriert hatten
bald darauf
zu diesen Anhängern verarbeitet wurden. Außerdem
befinden sich die blau-grünen Anhänger und die restlichen farbigen
Elemente der Ketten
in irgendwelchen DekoGerümpel-Kisten, die
in der Kürze der Zeit nicht auffindbar waren. Aber zum Glück bot
Tedi die jetzt so wichtigen
Kinder-Bastelpackungen gerade auch für
1,- Euro an. Da wurde am Dienstag also schnell das nötige Material
nachgekauft, und am Mittwoch begann früh morgens die Fädelei:


Natürlich musste Raff Raff als Hauptdarstellerin dabei sein!

Die Kuscheltierfreundin von Marie überwachte ganz genau
die Fädelarbeiten auf dem Küchentisch, während sich Marie für
das Fotoshooting für den Monat Februar
noch umziehen musste.


Während Herr Hein noch bunte Ketten in der Küche zusammenstellte,
war Allegra ganz irritiert, dass sich
ihr liebster Fensterplatz so ver-
ändert hatte: Da mussten nämlich schnell 2 flache Pappkartons zum
Podest werden, und Allegra kuscheliges Biberbettlaken aus der
Fensterbank wurde zum Foto-Untergrund.


Also positionierte sich Madame halt daneben ...

und nutzte die kleine Lücke im neuen Eisblumenfenster.

Wie gut, dass das Eisblumenspray noch immer griffbereit im
Schrank stand! Und ebenso hilfreich war es, dass nicht alle
Birkenzweige aus dem Garten meiner Mutter in Wassergefäße
gestellt wurden. Denn nun brauchten wir plötzlich trockene
Zweige ohne zartes Grün!


Der riesige Birkenzweig durfte natürlich nicht gekürzt werden,
denn der ist schon lange als wichtiges Dekomaterial verplant. Aber
an der Vitrine festgeklemmt und mit Drähten an der
Gardinen-
stange sowie der Stehleuchte fixiert, hält auch der sperrigste Ast.
Und dann kam das Feintuning ...


Und während Herr Hein ein Foto nach dem nächsten schoß,
ratzte eine kleine Maus total erschöpft nach dem Garten-
spaziergang
zwischen der Osterdeko auf ihrem Lieblingskissen.

Nicht ganz das Originalmotiv, aber
qualitativ ganz bestimmt viel besser
!

Und so sah die Szene dann nach dem Shooting
am Mittag aus, als sich endlich die Sonne zeigte.


Da dauerte es auch nicht lange, bis Allegra
wieder einen Platz im Fenster beanspruchte.

Fotos: S.Schneider


Auch wenn wir bereits alle Kalendermotive und die Texte
zu den 12 Monaten kennen, so sind wir, und vorallem auch
unsere Bären & ihre Kuscheltierfreunde schon ganz gespannt.
Aber der Kalender 'Teddy & Co 2013' wird voraussichtlich
erst im August 2012 erscheinen, da müssen sich unsere
kleinen Helden noch eine lange Zeit gedulden ...


Samstag, 7. April 2012

echtes Aprilwetter




Eben noch ist der Himmel dunkelgrau, wenig später hagelt es,
und nach ein paar Minuten ist wieder schönster Sonnenschein.

Foto: W.Hein


Sonntag, 18. März 2012

frisches Frühlingswetter




Da hat Maximus schon seit einiger Zeit
seinen neuen Frühjahrspulli,
aber es ist immer noch so kalt, dass er nicht ohne Strickjacke nach
draußen gehen kann. Was ihm im Garten begegnet, das steht
hier.

Foto: W.Hein


Freitag, 16. März 2012

3 Lenzrosen


Während in unserem Wildwuchsgarten in Hannover die Lenzrosen
teilweise schon Mitte Januar in voller Blüte standen
, bzw. die
Knospen an ihnen schon gut ausgebildet waren, hielten sich die
Helleborus orientalis im Garten meiner Mutter noch zurück. Das
war auch gut so. Denn unsere Blüten und fast alle Knospenansätze
sind in der Zeit von Ende Januar bis Mitte Februar verfroren oder
vertrocknet. Doch dafür kann ich mich jetzt zumindest an diesen
3 Nachzüglern erfreuen:

Ein roter Sämling unter dem Apfelbaum,
der zum ersten Mal eine Blüte trägt.

Ein weiterer Sämling, der aber wohl
ein rosa-weißer Mischling ist.

Und meine liebste Lenzrose mit creme-roten Blüten.

Fotos: S.Schneider


Die Leberblümchen an der Mauer



Jedes Jahr im Frühling faszinieren mich die Leberblümchen
unter dem alten Apfelbaum
am Haus. Inzwischen haben sich
ein paar der blau-violetten Blümchen auch ins Beet versamt.
Aber am Schönsten kommen sie immer noch vor der Mauer
aus geschichteten Rasenkantensteinen zur Geltung.


Fotos: S.Schneider


Die Aurikeln bekommen Knospen



Noch vor einigen Wochen sahen die Aurikeln im Wintergarten
richtig erbärmlich aus. So, als ob der lange Dauerfrost auch ihnen
sehr zugesetzt hätte. Doch bei genauerer Betrachtung erscheinen
in den Blattrosetten schon Blütenansätze.

Und an einer anderen Stelle schieben sich schon Knospen hervor.

Nun dürfen sie an trockeneren Tagen auf die Mauer
unter der Korkenzieherweide. Und wir freuen uns auf
die violetten Blüten ...

Fotos: S.Schneider


Skimmie im Schatten




Einen leichten Stand hat die Skimmie zwischen Wintergarten
und Garagentür nicht. Im Sommer ist sie von Fuchsien umstellt,
und im Winter besteht die Gefahr von Wassermangel. Aber
trotzdem schafft sie es zahlreiche Knospen zu bilden.

Foto: S.Schneider


Narzissen im Topf



Zwar ist es keine Dichternarzisse, die meine Mutter so gerne
wieder im Garten hätte. Aber dieser Narzissentopf mit 5 Blüten
macht zur Zeit auch sehr viel Freude im Kübel am Haus.



Fotos: S.Schneider


Montag, 27. Februar 2012

Zum Glück musste ich mich nicht entscheiden ...








Denn auf dem Wochenmarkt standen 2 prachtvolle Töpfe
der Helleborus 'Amazing'. Und ich sollte doch nur eine
Helleborus für meine Mutter besorgen, die sie demnächst
verschenken wollte. Welche war nun die Schönste?
Glücklicherweise fiel mir rechtzeitig ein, dass die Christ-
und Lenzrosen auch sehr schön im Garten meiner Mutter
auf der Treppe stehen. Also kamen beide mit. Und nun hat
meine Mutter in ein paar Tagen die Qual der Wahl ...

Fotos: S.Schneider


Montag, 20. Februar 2012

Eine Maske und die Folgen ...


Da kam kurz vor Weihnachten von einem Bärenfan eine kleine rote
Weihnachtsmütze und eine mit Pallietten besetzte Maske - wohl
für Silvester gedacht, zu uns ins Haus.
Aber Weihnachten fiel in
diesem Winter bei uns fast aus
. Und daher blieb die Mütze einige
Zeit ungenutzt liegen. Doch beim Aufräumen fand sich im Januar
dann
eine ganz andere Verwendungsmöglichkeit. Bei der Maske
meinte Wolfgang sogleich, dass die schwarze Rückseite wohl zu
einem Zorro-Kostüm passen könnte. Aber zu Silvester war uns
das zu früh. Also eher zum Karneval ...

Die Idee reifte etwas. Und dann wurde sicherheitshalber
mal bei
Google geschaut
und überlegt, wie wir mit wenig Aufwand zu
einem Zorro-Kostüm für
Linus kommen könnten. Typisch für
SchneiderHein wurden alle Pläne mit dem dunkelgrünen Samt-
Jäckchen und dem weißen Hemd mit breitem Spitzenkragen -
das war
Lisas nostalgische Bärenkind-Ausstattung, die sie bei
ihrer Ankunft im Jahr 2000 mitbrachte, noch schnell vor dem
Rosenmontag verworfen. Auch der
bereits vorhandene Bären-
säbel
und die Idee mit einem schwarzen Kopftuch gefielen uns
nicht mehr. Da musste plötzlich Alex seinen
Cowboy-Hut raus-
rücken, das DekoGerümpel hatte rotes Papierband im Fundus
und im Keller lagen noch 3 kleine Bogen schwarzes knittiges
Seidenpapier. Damit entstanden Zorro-Hut & Umhang. Der
Degen fand sich ebenfalls im Keller: Ein Aluröhrchen, das die
studentischen Modellbauzeiten überlebt hatte, und ein fast
ausgebranntes Teelicht (die werden auch sorgsam gesammelt,
denn mit den alten Wachsresten lassen sich neue Miesmuschel-
Kerzen gießen
). Der Boden des Teelichtes sollte die Bären-
pfoten nun vor Verletzungen schützen und der abgeschnittene
Metallrand wurde zum silbrigen Zorro-Z auf einer Papier-
schärpe. Dazu noch eine Peitsche aus einem weiteren Alu-
stab und einem Lederband aus vergangenen Bastelzeiten.
Jetzt war Zorro bereit!

Nur findet sich im Hause SchneiderHein so gar niemand, der
sich für Karneval begeistern kann - außer so ein kleines
Polyfill-Hirn wie Linus natürlich. Aber den kleinen, perfekt
ausgestatteten Kerl nun einfach so sitzen lassen und bald
darauf wieder abplündern?

Da schauten wir doch lieber nach, wann die Rosenmontags-
Umzüge im Fernsehen laufen sollten, damit Linus wenigstens
etwas Karneval erleben könnte. Blöd nur, dass die Umzüge
erst gegen Mittag beginnen sollten, und reichlich Arbeit im
Büro wartete. Doch da unsere Allegra idealerweise heute
ihre Insulindosis am frühen Nachmittag erhalten sollte -
besser später als zu früh, gab es mal wieder eine Plan-
änderung im Tagesablauf: Gegen Mittag zurück, die Katz'
spritzen und schnell Fotos von Linus vor dem Fernseher
für den Bären-Blog machen ...

Währenddessen hatte frau noch die Gelegenheit festzustellen,
dass zum Karneval auch Luftschlangen, Konfetti und Kamelle
gehören. Also wieder den Fundus geplündert und einen kleinen
Bären tief enttäuscht: Gebrauchte Geschenkband-Schnipsel sind
schon gekräuselt, Konfetti kommt aus dem Locher und Husten-
bonbons tun's auch!

Rechtzeitig zum besten Fotolicht kam ein Herr Hein, Allegra
wurde gespritzt - und wie fast jedes Mal zum Fressen animiert.
Und
gleich darauf wurde Linus fotografiert.

Howard & Linus hatten sehr viel Spass!

Nun sitzt unser kleiner Held noch etwas neben dem Fernseher
und träumt von ganz vielen großen Abenteuern ...

Wir ließen den Fernseher noch etwas laufen und
hatten ganz plötzlich reichlich Karneval im Haus.



Mich erinnert so ein Tag wie heute dann wieder an unseren
letzten Italien-Urlaub im September 1988. Als wir plötzlich
beide in Pisa vor dem schiefen Turm standen und gar nicht
wußten, was wir dort wollten. Außer, dass
der kleine Bär,
der uns auf der Autoreise begleitete - und schon damals
reichlich Ausstattung sein eigen nannte - neben all' den
Sehenswürdigkeiten auch noch unbedingt zum schiefen
Turm in Pisa wollte
, damit es von ihm noch viel mehr
als 100
Urlaubsfotos gab ...

Foto: S.Schneider


Samstag, 18. Februar 2012

Arbeitsanleitung für Maximus



Maximus steht Modell. Denn allmählich wird das Wetter
wieder milder und
der plüschige Winterpulli könnte Maximus
vielleicht schon bald zu warm werden. Also muss
mal wieder
eine Zeichnung her
, nach der rechtzeitig ein maßgestrickter
Pulli in Auftrag gegeben werden kann ...

Maximus gefällt der Pulli mit den dicken Blockstreifen.
Und die braune Wolle passt so gut zum Fell.

Das kommt davon,
wenn meine Mutter uns spontan auch
mal gern bei der Ausstattung unserer Bären unterstützt
.
Nun gibt es
wieder Arbeit für sie ...

Fotos: S.Schneider
Zeichnung: W.Hein


Sonntag, 23. Oktober 2011

Abends noch Licht im Garten?



Vor 16 Jahren hatten wir uns Halogenstrahler für unsere
sommerliche Hochzeitsfeier angeschafft, um den Garten
am Abend teilweise zu beleuchten. Und seitdem kam
noch das ein oder andere Gartenfest, zu dem sie auch mal
wieder eingesetzt wurden. Doch Gartenfeste gab es aus
verschiedenen Gründen schon länger nicht mehr in unserem
Garten.
Das hier waren bisher die letzten Tafelfreuden,
die auf der Betonfläche stattfanden
. Aber heute scheint
es einen Grund zu geben zumindest einen alten Strahler
wieder hervorzuholen ...

und den alten Efeu-Apfelbaum damit zu illuminieren.

Denn bis alles endlich aufgebaut war, ...

war es schon zu dunkel für die Langohren geworden.

Und die Baumbesetzer wollten jetzt noch etwas weiterspielen ...

Fotos: S.Schneider


Samstag, 15. Oktober 2011

Und weil es morgens jetzt kalt ist ...




... hat meine Mutter Sink, die kleine weiße Maus
und Chedda mit Schal & Mützen ausgestattet.

Foto: S.Schneider


Freitag, 7. Oktober 2011

Nach der ersten kalten Nacht ...




... blühen die Fuchsien unter der Birke unbeeindruckt weiter.
Laut Wetterbericht sollen die Nächte in der folgenden Woche
wieder wärmer werden. Aber ob ich nun nochmals mit dem
Einkellern der frostempfindlichen Pflanzen
bis Ende November
oder
gar nochmals bis Dezember warten kann? Zum Glück stehen
fast alle Kübel so geschützt unter Bäumen oder Sträuchern, dass
sie meist nur leichte Frostschäden davontragen. Daher haben
wir in den letzten Jahren auf
das Zwischenlagern im ungeheizten
Wintergarten
verzichtet. Stattdessen wurden sie gleich stark
zurückgeschnitten und in den Keller befördert. So kamen wahr-
scheinlich auch weniger Schädlinge und Blattkrankheiten mit
ins Haus. Aber diese Art des recht spontanen Einkellerns heißt
auch jeden Tag den Wetterbericht studieren, und für mich
in
Bereit
schaft zu stehen. Aber dafür dauert die Fuchsien-Saison
im Garten meiner Mutter auch länger als sonst üblich ...

Foto: S.Schneider


Samstag, 1. Oktober 2011

gehäkelte Strickleiter



Auch wenn es in vielen Haushalten sicherlich sparsam zugeht,
so hätten diese jetzt bereits zum zweiten Mal durchgelaufenen
Ribbel-
Doppelsocken bestimmt bei vielen schon längst den Weg
in den Müll gefunden. Aber nicht im Hause SchneiderHein! Auch
wenn die Fadenstücken immer kürzer werden, so hätte ich mir
davon nochmals
warme Socken für die kalte Jahreszeit zum
Durchlaufen auf unseren Betonplatten gestrickt
.

Aber nun besteht ein ganz anderer Bedarf: Was
im Winter
angefangen wurde
, und dann recht lange vor dem Katzenfenster
im Wohnraum rumstand, soll nun im Garten in die Tat umgesetzt
werden
.
Die kleinen Helden sitzen schon bereit. Doch dann gab es
plötzlich am letzten Wochenende
eine unerwartete Verzögerung.
Nun soll es aber endlich losgehen! Das Wetter ist perfekt und
bereits gestern gab es das erste Klettermuster ...

Und ganz fix entstand aus alter Ribbel-Sockenwolle und einigen
Bambusstäben, die wir vor 16 Jahren mit unserem Garten über-
nommen hatten, eine gehäkelte Strickleiter.

Bis oben zum ersten Ast vom Efeu-Apfelbaum.
Und hier soll jetzt ein Baumhaus entstehen.


Kaum ist die Leiter am Ast befestigt, ist Benjamin schon da ...

und macht mal eine Kletterprobe.

Fotos: S.Schneider


Was dann geschieht, steht irgendwann
einmal auf
unserem Bärenblog ...